Hammamet
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Das Touristenparadies Hammamet liegt in einer der schönsten Gegenden des Cap Bon. Diese ist bekannt für ihre Zitronenhaine, die Yasmingärten und das süsse Leben, das man hier entlang der feinen Sandstrände und dem türkisblauen Meer geniessen kann. Das Cap Bon befindet sich auf einer Halbinsel, die in Richtung Sizilien zeigt. Seine nördliche Region ist bergig. Die Gegend steht für Fischerei, grosse landwirtschaftliche Dörfer, riesige Orangenhaine, Weinreben und Leckereien aus dem Meer. Hier grünt und blüht es, hier lässt es sich gut leben.

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Den Kern von Hammamet bildet die historische Medina (Altstadt) an der Spitze einer Halbinsel. Die nur etwa 200 × 200 Meter grosse Medina ist vollständig ummauert. An ihrer Südwestecke liegt die Kasbah (Festung). Die Grosse Moschee in der Medina stammt aus dem 15. Jahrhundert, die Sidi-Gailani-Moschee aus dem Jahr 1798. Zwischen dem Haupttor und der Kasbah befinden sich die teils überdachten Marktgassen der Souks, die heutzutage vollständig vom Souvenirhandel beherrscht werden. Ausserhalb der Medina, direkt am Meer, befindet sich der islamische Friedhof. Gegenüber an der historischen Stadtmauer befindet sich ein kleiner italienischer Friedhof. Hier ist das Grab von Bettino Craxi, Ministerpräsident von Italien von 1983 bis 1987.

In Hammamet lässt es sich wunderbar flanieren. Sei es nun durch die weissen Gassen der Medina, oder entlang der alten Festungsmauern mit Blick auf die Fischer, beim Einholen der Netze. Hammamet ist bekannt für seine wunderbaren Sandstrände und das türkisblaue Meer. Über die Jahre hinweg hat sich in nächster Nähe zu der Medina das Städtchen Hammamet zu einer der schönsten Badeorte von Tunesien gewandelt.

Die touristische Zone von Hammamet teilt sich in zwei Abschnitte, die sich westlich und östlich der Innenstadt kilometerweit am Strand entlangziehen. Östlich der Innenstadt beginnt die kleinere „Zone Touristique Hammamet Nord“. Die südliche Hotelzone reicht über 20km bis zum neugebauten Touristenzentrum Yasmine Hammamet.

AUSFLUGSZIELE UND SEHENSWÜRDIGKEITEN

Weisse Strände, immerwährende Sonne, betörender Yasmingeruch und die charmante orientalische Altstadt mit ihren weissen Flachen Häusern, den regen Strassen und der türkis-blauen Farbkombination: Hammamet, das ist die alte Medina mit netten Cafes am Meer, der Burg, den Suqs und tausenden Farben und Gerüchen. Hammamet, das ist auch Yasmin Hammamet, der moderne Teil an welchen sich Hotels und makelloses Strandleben treffen. Südlich der Halbinsel Cap Bon und 60km von Tunis entfernt findet sich Hammamet im nördlichen Teil Tunesiens am Mittlemeer.

Yasmine Hammamet
Etwas ausserhalb (südlich) von Hammamet befindet sich der neue Luxusort Yasmine Hammamet. Hier umgeben modernste Hotels eine Marina und den Freizeitpark Medina Mediterranea. Coole Strände, cooles Ambiente und viel Action: 1990 begann eines der engagiertesten Projekte der tunesischen Tourismusindustrie - Yasmine Hammamet. Auf einer Fläche von 277ha im nördlichen Teil des Golfs von Hammamet schufen tunesische Architekten einen hochmodernen Touristentraum. 44 Hotels (80% davon gehören der 4 und 5 Sterne Kategorie an). Ein Kongresszentrum, eine Marina, einen Yachthafen, eine neu konstruierte Medina, Thalasso-Zentren, Kasino, Eislaufbahn und Diskotheken finden sich hier neben einer 1.5km langen Strandpromenade. Beach-Clubs, Geschäftsgalerien, zahlreichen Terrassencafés und zwei Golfplätze erweitern die Ferienangebote. Yasmine Hammamet wird schon heute als "Perle Tunesiens" bezeichnet. Die Architektur dieser neuen Stadt ist bewusst in tunesischem Stil gehalten, die Villen- und Wohnanlagen erinnern an die Fassaden und das Blau von Sidi Bou Said, die Hotels an ein Märchen aus 1001 Nacht.

Wer den Strand für ein paar Stunden verlassen möchte, fährt am besten mit dem Taxi in die Altstadt Hammamets, die Medina: Ein wunderschöner Ort zum Flanieren, den Sonnenuntergang geniessen, die bunten Fischerboote aus den Strandcafes beobachten (natürlich mit Minztee und Schischa, der tunesischen Wasserpfeife) und von der Dachterrasse der Festung einen arabischen Cafe und die Sicht auf die ganze Stadt und die Bucht genießen.

Trotz Touristen bewahrt die Altstadt mit ihren engen Gassen und Geschäften authentischen Charme: Die klassisch-tunesische Architektur, die Blumen und türkisen Ornamente, der Suq, die Moschee und unzählige kleine Geschäfte machen jeden Tag in Hammamet zu einem Erlebnis.

​Medina Mediterranea
„Die Medina Mediterranea ist vor allem die Verwirklichung eines Traumes. Der Traum, die arabische Stadt meiner Kindheit wieder zu finden“. Das sind die Worte vom Mann, der hinter dem Freizeitparkt „Medina Mediterranea“ steht. Der Architekt bereitete beinahe 40 Jahre die Realisierung seines Traumes vor. In den 90ern begann die Bauzeit. Seit 2003 ist die neue Medina in Yasmin Hammamet mit Souks, Restaurant, Hotels, Hammam, Hallenbad im Stile der grossen Bäder des beginnenden 20. Jahrhunderts und einer sehr angesagter Disco fertig. Ein lohnenswerter Besuch.

Die Marina
Auf einer Fläche von 13ha, 3ha Grünfläche und einer Wasserfläche von 20ha erstreckt sich einer der schönsten Marinas Tunesiens. Umgeben von schicken Appartements und einer romantischen Strandpromenade heisst hier der 2003 eröffnete Hafen luxuriöse Yachten und grosse Segler willkommen. Schiffe bis zu einer Länge von 110m finden an 740 Ringen ihren Platz.

Carthage Land (Hammamet-Yasmine)
In nächster Nähe zur Medina liegt Carthageland. Ein Vergnügungspark à la Disney für kleine und grosse Kinder, die wie mit dem Zauberstab die Geschichte Tunesiens von Hamilkar Barka und Hannibal über die drei punischen Kriege bis zu den Byzantinern und Andalusiern aufleben lassen. Von Wasserspielen bis Kostümen und „Hannibals Reise auf dem Elefanten“ reicht die aufwendig und farbenfroh inszenierte Showwelt des Carthage Land. So wird spielerisch der Geschichtsunterricht nachgeholt und ganz nebenbei der Prachtzug des alten Bey von Tunis, der Lézard Rouge, von der Wüste ans Meer gesetzt.

Strände
Die türkis-blauen Strände Hammamets leuchten schon von weitem. Aber auch die ländliche Umgebung Hammamets hat ihre besonderen Schönheiten: Ob mit dem Mietauto oder Fahrrad, die Reise lohnt sich, um das andere Tunesien hinter Hotelbergen zu sehen. Kleine Dörfer und Strassen Richtung Norden, gastfreundliche Menschen, Felder, Wiesen, Küstenwege, exotische Blumen und Kakteen und Kontakt mit Einheimischen sind garantiert.

Felder
Der Norden Tunesien zeigt sich faszinierend anders als der wüstengeprägte Süden: Grüne Felder, Landwirtschaft, Schafsherden, weite Ebenen und hochgelegenen Dörfer zeichnen das besondere Flair aus. Eine Fahrt nach Cap Bon, der nördlichen Halbinsel garantiert einen atemberaubenden Meerblick und viel Kontakt mit Tunesiern selbst. Einfach einen Tagesausflug buchen oder mit dem Mietauto loslegen und aufs Land: Spannende Eindrücke eines touristenlosen Tunesiens warten.

Besuch der Medina
Wer den Strand für ein paar Stunden verlassen möchte, fährt am besten mit dem Taxi in die Altstadt Hammamets, die Medina: Ein wunderschöner Ort zum Flanieren, den Sonnenuntergang geniessen, die bunten Fischerboote aus den Strandcafes beobachten (natürlich mit Minztee und Schischa, der tunesischen Wasserpfeife) und von der Dachterrasse der Festung einen arabischen Cafe und die Sicht auf die ganze Stadt und die Bucht geniessen.

Altstadt
Trotz Touristen bewahrt die Altstadt mit ihren engen Gassen und Geschäften authentischen Charme: Die klassisch-tunesische weiss-blaue Architektur, die Blumen und türkisen Ornamente, der Suq, die Moschee und unzählige kleine Geschäfte machen jeden Tag in Hammamet zu einem Erlebnis.


Unsere lokale Reiseleitung orientiert Sie gerne vor Ort über die vielseitigen Möglichkeiten.

GESCHICHTE

Der grüne Finger Tunesiens, dies trifft genau auf die Halbinsel im Norden Tunesien zu. Nur 1400 Kilometer von Sizilien entfernt, genau hier könnte die Landverbindung zwischen Europa und Afrika gewesen sein, denken Geologen, diese aufgrund des steigendes Wasserpegels vor 30.000 Jahren versank. Bereits zu punischer Zeiten war die 90 Kilometer lange und 40 Kilometer breite Halbinsel besiedelt. Im östlichen Teil der Insel entdeckt man schöne Sandstrände und historische Ruinen. Hier sind auch die beiden berühmten Badeorte Hammamet und Nabeul (welcher auch Provinzhauptstadt vom Cap Bon ist). Die Westküste hingegen ist schroffer und auch kaum touristisch erschlossen, hier findet man z.B. die heissen Quellen von Korbous.

Seinen Namen verdankt Hammamet den zahlreichen Quellen und Bäder. Den Hammamet lässt sich von Hammam (Dampfbad) ableiten.

Piratennest an der Barbarenküste
Bis zu Anfang des 19. Jahrhunderts war eine Schiffsreise auf dem Mittelmeer mit dem stets präsenten Risiko verbunden, dieselbe auf den Sklavenmärkten von Algier, Tunis oder Tripolis zu beenden. In den nordafrikanischen Häfen lauerten dutzende leichte Piraten-Galeeren, bereit, die voll beladenen Handelsschiffe auf den Seewegen zwischen den christlichen Mittelmeer-Anrainern abzufangen. Ein Stützpunkt der Piraten war auch das beschauliche Hammamet. Eine erste Befestigung entstand hier bereits im 9. Jahrhundert. Unter dem Hafsiden-Herrscher Uthman wurde sie um 1463 bedeutend erweitert. Die Mauern der Festung (Kasbah) hatten nun die Aussenlänge von jeweils etwa 50 Metern. Auch die restliche Altstadt war (und ist) mit einer Mauer umgeben.

Dummerweise waren inzwischen durchschlagskräftige Feuerwaffen erfunden worden, weswegen die Anlage grundlegend umgebaut und mit Kanonenplattformen ausgerüstet werden musste. Statt sich auf massive Steinmauern zu verlassen, die bei Beschuss zersplitterten, setzte man auf Wälle aus festgestampftem Sand, gestützt von Mauerwerk. Da blieben die Kanonenkugeln erst mal stecken, und den Verteidigrern flog nur noch der Sand um die Ohren. Die Mauern sind 12.50 Meter hoch und vier bis sechs Meter dick. Um 1610 sollen in dem Geviert 60 Mann stationiert gewesen sein.

Interessant wurde es hier in letzten Drittel des 17. Jahrhunderts. Der Militärbefehlshaber (Dey) von Tunis, Ali Laz, erhob sich gegen den Statthalter des türkischen Sultans Bey Murad und versuchte, die Macht an sich zu reissen. Das Ganze ging ordentlich schief, und türkische Statthalter verstanden damals auf diesem Gebiet keinerlei Spass. Ali Laz wurde nach Hammamet ins Exil geschickt oder hingerichtet - seine letzte Ruhe fand er ab 1673 in der Festung. Sein Putschversuch sollte nicht der letzte gewesen sein. Wenige Jahre später, 1705, wurden die Muradiden durch einen Militäraufstand gestürzt.

Das Grab des Heiligen Kriegers im Innenhof
Ali Laz’  Grabnachbar im Innenhof ist übrigens Sidi Bou Ali, ein Teilnehmer am “Heiligen Krieg” gegen die Christen des 15. Jahrhunderts. Sein Grabmal hat sich erhalten - im Gegensatz zu dem des Putschisten. Im 18./19. Jahrhundert standen auf den Festungsmauern 20 grosskalibrige Kanonen. Eine bedeutende Garnison hielt potenzielle Invasoren auf Abstand. Nach dem Ende der Piraterie um 1830 verfiel das Fort. Heute präsentiert es sich allerdings gut restauriert mit einem kleinen Andenken-Laden im baumbestandenen Innenhof.

Man kann auf die erhöhte Artillerieplattform hinaufsteigen und auf den breiten Mauern herumschlendern. Irgendwie haben viele Besucher leider Spass daran gefunden, ihre Namen in die Innenseite der Mauern zu ritzen, die von Einkerbungen nur so übersäht sind.

Die Sanierung hat sich auch deshalb gelohnt, weil man von hier den besten Blick über eine Reihe blendend weisser Dächer und Kuppeln hat, die sich vor das tiefblaue Meer schieben. Piratenschiffe sind (in diesem Teil der Welt) ja glücklicherweise keine mehr unterwegs, so dass man sich in der Medina mittlerweile voll dem Tourismus-Angebot hingeben kann.

Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckten Künstler und Intellektuelle wie Paul Klee, August Macke, Gustave Flaubert, Guy de Maupassant, André Gide oder Oscar Wilde das damals noch unbedeutende Fischerdorf. Es entwickelte sich zu einem Reiseziel für reiche Ausländer. In den 1960er Jahren setzte der Tourismus-Boom ein und Hammamet wurde zum grössten Badeort Tunesiens.

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